Zwischen Offenbarung und Werkstatt - Vortrag über das Spannungsfeld zwischen künstlerischem Anspruch und praktischer Theaterarbeit in der Geschichte der Bayreuther Festspiele.
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Prof. Dr. Stephan Mösch lehrt Ästhetik, Geschichte und Künstlerische Praxis des Musiktheaters an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, Autor im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verfasst regelmäßig Beiträge für Rundfunkanstalten der ARD. Als Jurymitglied wirkt er bei zahlreichen Wettbewerben für Gesang, Regie und Bühnengestaltung sowie beim Preis der deutschen Schallplattenkritik.
Am Montag, 20. April, 18:30 Uhr, ist der gebürtige Bayreuther und Kenner der Bayreuther Festspiele im Landrätesaal der Regierung von Oberfranken zu Gast. Er präsentiert dort den ersten Teil der Vortragsreihe „Verstehen und verstanden werden – Eine Hörgeschichte der Bayreuther Festspiele“.
Auf dieses Projekt und das Jubiläum der Bayreuther Festspiele hjat Mösch sich gründlich vorbereitet - unter anderem durch sein auf fünf Jahre angelegtes Projekt »RIWA 26« (2021-2026 an der Hochschule für Musik in Karlsruhe), das sich an der Schnittstelle von wissenschaftlicher und künstlerischer Forschung bewegt (im Netz: www.riwa26.de).
Stephan Mösch promovierte an der TU Berlin mit einer Studie über Boris Blacher. Seine Habilitationsschrift Weihe, Werkstatt, Wirklichkeit. Wagners ›Parsifal‹ in Bayreuth 1882–1933 wurde mehrfach ausgezeichnet und erscheint 2026 in dritter Auflage. Als Hochschullehrer im wissenschaftlichen und künstlerischen Bereich gehörte er zur ersten Faculty des Studiengangs »Executive Master in Arts Administration an der Universität Zürich. Er unterrichtete außerdem an den Universitäten in Berlin (UdK), Graz (KUG), Marburg und Wien sowie bei den den Weimarer Meisterkursen, an der Korean National University of Arts in Seoul und am Conservatory of Music in Shanghai. Von 1994 bis 2013 war er Chefredakteur der Fachzeitschrift Opernwelt (Berlin) und berichtete von Uraufführungen, Festivals und Neuproduktionen auf fünf Kontinenten.
Sein Buch Bayreuth als Theater. Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte erscheint im Frühjahr 2026 bei Bärenreiter/Metzler.
Weitere Buchveröffentlichungen u.a.: Komponieren für Stimme. Von Monteverdi bis Rihm (22018); »Es gibt nichts Ewiges«. Wieland Wagner: Ästhetik, Zeitgeschichte, Wirkung (2019); »Weil jede Note zählt«. Mozart interpretieren. Gespräche und Essays (2020); Wieviel Mozart braucht der Mensch? Musik im Wertewandel (2022).
Ticket-Informationen:
Karten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich.
Eintritt: 15,00 €
Preis für Mitglieder des Richard-Wagner-Verbands Bayreuth: 10,00 €
Eintritt frei für Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule Bayreuth und des Markgräfin Wilhelmine Gymnasiums Bayreuth.
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Vorschau
11.05.2026, 18:30 Uhr, Landratssaal, Regierung von Oberfranken:
Was heißt dramatischer Gesang?
2. Teil der Vortragsreihe „Verstehen und verstanden werden – Eine Hörgeschichte der Bayreuther Festspiele“ von und mit Prof. Dr. Stephan Mösch--------------------------------------
01.06.2026, 18:30 Uhr, Landratssaal, Regierung von Oberfranken:
"Hinter den Kulissen von Neubayreuth"
3. Teil der Vortragsreihe „Verstehen und verstanden werden – Eine Hörgeschichte der Bayreuther Festspiele“ von und mit Prof. Dr. Stephan Mösch---------------------------------------
Veranstaltungsort/-stätte
Regierung von Oberfranken, Landratssaal
Ludwigstraße 20,
95444 Bayreuth
Veranstalter:in
Richard-Wagner-Verband Bayreuth e.V.
Kontakt Gerd Dieter Meier
Zeckenmühle 1,
95511 Mistelbach
Telefon:
0160 96215847
E-Mail-Adresse:
gdmeier@web.de
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