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Orte haben für verschiedene Menschen oft unterschiedliche Bedeutungen.
Sie ändern sich je nach unseren persönlichen Erfahrungen. Bayreuth zum Beispiel kann für manche eine „Festspielstadt“ sein, für andere eine Universitätsstadt oder einfach ein Zuhause.
Die Festivalbesucher kommen in eleganter Kleidung an und verlassen die Stadt voller Lärm und Feststimmung. Die Studenten kommen und gehen jedes Jahr, und auch die Einheimischen verändern sich im Laufe der Zeit allmählich. Doch trotz alledem bleibt die Stadt die Stadt. Sie wird zu einer Station im Leben jedes Einzelnen und hinterlässt bei jedem eine ganz eigene Erinnerung.
Osama El-Adawy zur Motivation für diese Kunstprojekt:
Ich erinnere mich noch immer an meine erste Nacht in Bayreuth. Ich konnte wegen der tiefen Stille nicht schlafen – etwas, das für mich völlig neu war, nachdem ich in den lauten Straßen ägyptischer Städte aufgewachsen war.
Ich begann, auf die leisen Geräusche in dieser Stille zu achten, Geräusche, die die Stille durchbrachen und der Szene Leben einhauchten, besonders während ich an verschiedenen Haltestellen auf den Bus Nr. 304 wartete.
Je näher man dem Stadtzentrum kommt, desto mehr verschwinden diese leisen Geräusche und neue treten an ihre Stelle: Menschen, Autos, Trubel. Das Warten auf den Bus 304 ist nie immer dasselbe Erlebnis, sondern verändert sich je nach Ort und Zeit.
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Veranstaltungsort/-stätte
Kunst- und Kulturhaus Neuneinhalb
Gerberplatz 1,
95445 Bayreuth
Veranstalter:in
Neuneinhalb e.V.
Kontakt Herr Jens Wagner
Gerberplatz 1,
95445 Bayreuth
Telefon:
0176 84742402
E-Mail-Adresse:
info@neuneinhalb.org
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