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Daria Fomenko––visuelle Dichterin, Künstlerin und Forscherin im Bereich der literarischen Avantgarde. Geboren 1998 in Tuapse. Fomenkos Gedichte wurden auf den Portalen „polutona“, „Greza“ und „Vsealism“, auf der Website des Magazins „SlavicumPress“ und an anderen Orten veröffentlicht; sie nahm an Ausstellungen für Malerei und visuelle Poesie teil, darunter an der Ausstellung „The Artist’s Book: Tattooed with Emptiness“ (Garage Museum of Contemporary Art; Moskau, 2026). Sie nahm am Videopoesie-Campus des Filmfestivals „Zerkalo“ (2022) teil und ist Herausgeberin der zweiten Ausgabe des „Almanakh-Ogon“ – „Pangea Ultima“ (seit 2023). Lebt in St. Petersburg. „Für mich ist das Verfassen von Texten auf einer Schreibmaschine ein Prozess der Materialisierung des Schreibens, ein Versuch, mit der Ausbreitung der Kommunikation und dem Informationsabgrund, in den wir heute hineingezogen werden, fertig zu werden – ein Versuch, der Welt um uns herum wieder ein Gefühl der Greifbarkeit zu verleihen und durch natürliche Objekte, die sich im Raum der Seite befinden, eine Verbindung zu ihr herzustellen.“
Alisa Yamshchikova – Künstlerin, Fotografin, Designerin. Geboren im Jahr 2000 in Moskau. Lebt in Moskau. Mit einer Kamera in der Hand beginne ich, mehr zu sehen. Es ist wie ein Zoom, der nicht ein bestimmtes Objekt in den Fokus rückt, sondern den gesamten Raum. Man blickt, als hätte man noch nie zuvor etwas gesehen, als wäre alles neu, auch wenn es vielleicht abgenutzt wirkt. Das Buch „City, Birds, Wires“ ist ein Aufruf, langsamer zu werden, in den Lärm hineinzuhorchen und den Ruf oder die Rufe der Vögel zu unterscheiden, was es einem ermöglicht, sich aus dem Käfig des (katastrophalen) Alltags zu befreien und die Zeit zu entfalten. Es ist ein Versuch, die rasenden Gedanken anzuhalten und sich auf das Gehör einzustimmen, es zu öffnen. Drähte sind Verbindungen, Flugbahnen und Verzweigungen. Die Feindseligkeit der Stadt schafft sie ungewollt und bietet den Vögeln eine Atempause. Und die Vögel sind so schön wie die Luft, die zum Leben erwacht und zu Federn, Daunen und Zwitschern wird, zerbrechlich und treibend. Lebendig, verspielt. Auf einem Ozean aus Luft. Ohne Ruder und Segel. Man sehnt sich danach, sie einzufangen und festzuhalten, ohne sie jemals zu berühren.
Gruppe Camera Obscura Bayreuth zeigt in Lochkamera-Fotografien neue Perspektiven auf unsere Stadt. Dabei wird sie von der Risographen-Gruppe unterstützt, die die Motive mittels spezieller Drucktechnik interpretiert. Beide freien Gruppen sind im Rahmen des fest.spiel | art.lab einer Initiative des Jean Paul Kulturvereins in Kollaboration mit der Künstler:innen-Gruppe NanoCollectiv für das Festival150 - 150 Jahre Bayreuther Festspiele gegründet worden.
Veranstaltungsort/-stätte
Jean Paul Art Space
Friedrichstraße 5,
95444 Bayreuth
Veranstalter:in
Tags
weitere Beteiligte
Das fest.spiel | art.lab ist eine Initiative des Jean Paul
Kulturvereins in Kollaboration mit der Künstler:innen-Gruppe
NanoCollectiv für das Festival150 - 150 Jahre Bayreuther Festspiele für
alle im Sinne Richard Wagners: „Kinder schafft Neues.“
Mit freundlicher Unterstützung von Festspiel150, Oberfrankenstiftung, Stadt Bayreuth und Jean Paul Kulturverein
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